
Mitteilungen
5.5.10:
Heimatstube Katsch an die Gemeinde übergeben
4.11.09:
Katscher Ortsgemeinschaft: „Wo wir integriert sind, soll es bleiben“
21.10.09:
Oftersheim hat sein altes Rathaus wieder
10.9.09:
Sommerpause im Gemeindemuseum ist beendet
22.7.09:
Gemeindemuseum geht in die Sommerpause
17.6.09:
Museumstag 2009: Kinderquizsieger lachten mit der Sonne um die Wette
Museum
Anschrift:
Mannheimer Straße 61
68723 Oftersheim
E-Mail:
Öffnungszeiten:
2. und 4. Sonntag im Monat
jeweils 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr
Gruppenführungen:
auch außerhalb der Öfnungszeiten
können mit dem jeweiligen Museumsleiter
gesonderte Führungen vereinbart werden.
Tel.: 06202/597185
Jährlicher Museumstag am 1. Mai
unter dem Motto "Lebendiges Handwerk"
mit vielen Aktivitäten und Ausstellungen im Museumsbereich.
Das Gemeinde- und Forstmuseum Oftersheim
ist in zwei nebeneinander liegenden ehemaligen bäuerlichen Anwesen untergebracht, die sorgfältig restauriert wurden und mit Wohnhaus, Stallungen, Hof und Scheunen eine stimmungsvolle Kulisse für das Ausgestellte bilden.
Das Museum mit seinem überwiegend rustikalen Charakter entstand stufenweise mit dem Ziel, Geschichte, Leben und Arbeit des früheren Dorfes zu erhalten und anschaulich weiterzugeben. Schwerpunkte auf 520 qm Ausstellungsfläche sind somit die Komplexe: Sammlungen zur Dorfgeschichte, Arbeiten auf dem Bauernhof, Arbeiten auf dem Feld, Wohnen um 1900, ländliches Handwerk und Forstwirtschaft.
Ab 1977 bestand zunächst nur ein kleines Heimatmuseum im sogenannten Gemeindezentrum in der Mannheimer Straße 59, und zwar im früheren Stallgebäude dieser fränkischen Vierflügelanlage. Dieser Raum ist jetzt ausschließlich der Ortsgeschichte gewidmet. Funde aus verschiedenen Zeitepochen, das Modell eines römischen Gutshofes, Urkunden, Ortspläne, Karten und Bilder vermitteln hier einen Einblick in die Entwicklung Oftersheims von der Frühzeit bis in die Gegenwart.
Mit der Einbeziehung des Nebenanwesens, Mannheimer Str. 61, wurde der Museumsbereich ab 01. 05. 1986 wesentlich erweitert. Hier fällt der Blick als erstes in die Abteilung Forstwirtschaft. Mit der äußerst interessanten Darstellung der heimischen Holzarten, den im Wald verwendeten Gerätschaften zur Pflege und Ernte des Holzes und vielen forstwirtschaftlichen Besonderheiten wird daran erinnert, dass das Leben in Oftersheim schon seit jeher durch den Hardtwald besonders geprägt wurde. Gleichzeitig wird auch Gegenwärtiges lehrreich erklärt und nähergebracht.
An die Forstwirtschaft schließt sich thematisch getrennt die Landwirtschaft an, die mit ihren zahlreichen Exponaten in »Arbeiten auf dem Bauernhof« und in »Feldwirtschaft« unterteilt ist. Ihr gegenüber befinden sich die einstigen Arbeitsstätten der ländlichen Handwerker von Schuhmacher, Sattler, Wagner, Schreiner und Schmied, die großteils in enger Verbindung mit der Landwirtschaft tätig waren. Landwirtschaftliche Tradition setzt sichauch im ausgebauten l. Obergeschoss der früheren Tabaktrockenscheune fort. Tabak und Flachs und deren Verarbeitung stehen hier im Mittelpunkt. Im 2. Obergeschoss sind zur Zeit verschiedene Wohnbereiche eingerichtet.




