Aktuelle Kriminalstatistik

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Aktuell

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Gemeinde Oftersheim - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

In Oftersheim lässt es sich weiterhin sicher leben. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kriminalstatistik, die der Leiter des Schwetzinger Polizeireviers, Martin Scheel, in dieser Woche bei der alljährlichen Zusammenkunft  im Rathaus vorgestellt hat. Die generelle Kriminalitätsbelastung liege in Oftersheim unterhalb des Durchschnittwerts des Rhein-Neckar-Kreises, so Scheel, was auf starke Rückgänge in den einzelnen Deliktfeldern zurückzuführen ist.

So gab es in Oftersheim im vergangenen Jahr signifikant weniger Diebstahl- und Körperverletzungsdelikte (bis zu 40% reduziert) sowie einen Rückgang in Bezug auf Sachbeschädigungen von 101 auf 80 Fälle. Besonders erfreulich war zudem, dass die Straßenkriminalität erneut um 38,2% auf einen Fünfjahrestiefstwert gesunken ist, was eine enorme Relevanz für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung habe, sagte Scheel. Zur Erhöhung dieses Sicherheitsgefühls trägt außerdem die intensive Präventionsarbeit von Polizei und Ordnungsamt bei, die beispielsweise durch stärkere Polizeipräsenz in den dunklen Jahreszeiten Einbrüchen entgegenwirken kann.

Als auffällig beschrieb Scheel jedoch die Entwicklungen im Bereich der Tatverdächtigen. Hierbei erhöhte sich der Anteil an unter 21-jährigen Tatverdächtigen von 26 auf 53 Personen, wohingegen sich die Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger reduzierte. Hervorzuheben ist dabei, dass sich unter den insgesamt 65 nichtdeutschen Tatverdächtigen lediglich 4 Asylbewerber bzw. Flüchtlinge befanden; ein Tiefstwert in der Fünfjahresbetrachtung. Einzig die Entwicklungen bezüglich der Betäubungsmittelkriminalität wiesen im vergangenen Jahr eine klar negative Tendenz auf. So stiegen die Rauschgiftdelikte auf ein Fünfjahreshoch von 26 auf 81 Fälle an, ebenso die Fallzahlen im Bereich des illegalen Handels/Schmuggels mit Betäubungsmitteln. Ein Teil dieser Steigerungen lässt sich jedoch aus den Entwicklungen an der Tank- und Rastanlage Hardtwald erklären.

Zuletzt wies Herr Scheel darauf hin, wie sich die Bevölkerung vor bestimmten Straftaten schützen könne. So lassen sich Diebstahlsdelikte an/aus PKWs häufig vermeiden, indem man keine Wertgegenstände wie beispielsweise den Geldbeutel sichtbar im Auto liegen lässt. Des Weiteren sollten besonders die älteren Einwohnerinnen und Einwohner auf der Hut vor falschen Polizeibeamten oder dem Enkeltrick am Telefon sein, da dies häufig hohe Schadenssummen für die Betroffenen nach sich ziehe. Bürgermeister Jens Geiß bedankte sich abschließend bei Revierleiter Martin Scheel für diese größtenteils positiven Nachrichten und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Oftersheimer Ordnungsamt, vertreten durch Herrn Fischer und Frau Markus, und der Polizei Schwetzingen.