HuKO stellt neuen Heimatfilm vor

Rubrik:

Heimat- und Kulturkreis Oftersheim (HuKO)

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Gemeinde Oftersheim - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fast zwei Jahre Arbeit stecken darin, in Kürze hat der neue Film Premiere. „Heimat: Oftersheim. Ein deutsches Dorf erzählt“, so lautet der Titel. Einen ersten Vorgeschmack darauf gaben die HuKO-Vorsitzenden Dieter Burkard und Gerhard Frei (beide ehemalige Geschichtslehrer) bei einem Pressegespräch.
Auf Initiative des HuKO hatte sich 2017 der Dokumentarfilmer Florian Frei, selbst gebürtiger Oftersheimer und Wahlberliner, auf den Weg gemacht, um Zeitzeugen mit der Kamera zu befragen. Er sollte der Frage nachgehen, was wichtig ist für die Ortsgeschichte und was Oftersheimer dazu seit 1945 zu erzählen haben. Das Projekt sei in enger Kooperation mit der Gemeindeverwaltung entstanden, so Dieter Burkard. Zeitzeugen, die noch leben, verfügen über ein enormes Wissen, diesen Schatz wolle man erhalten, so Burkard. Gerhard Frei ergänzte, dass ursprünglich eigentlich nur Hörprotokolle fürs Archiv angedacht waren. Aber schnell wurde daraus ein Konzept für einen Film. Insgesamt seien 20 Personen interviewt worden, das filmische Rohmaterial belief sich auf 60 Stunden. Der Filmemacher hatte professionelle Unterstützung, die meiste Zeit hätte das Team für Auswahl und Schnitt gebraucht. Das Ergebnis sei ein reizvoller Dokumentarfilm in Kinolänge von eineinhalb Stunden.

Möglich wurde das Projekt durch Sponsoren und durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Oftersheim. Der Gemeinderat hatte mehrheitlich seine Zustimmung erteilt. Bürgermeister Jens Geiß ist schon gespannt auf das Ergebnis: „20 Oftersheimer wurden befragt, darunter die Altbürgermeister Siegwald Kehder und Helmut Baust, auch ich wurde interviewt. Aber ich habe noch nichts davon gesehen, das ist etwas ganz Besonderes für eine Gemeinde unserer Größenordnung.“

Wie Burkard und Frei verrieten, waren weitere Oftersheimer Gesprächspartner u.a. etwa Erich Frey, Friedel Vobis, Malaika Mihambo, Romani Rose oder ehemalige Gastarbeiter, die hier heimisch geworden sind.

Die öffentliche Premiere des Films wird am Samstag, 05.10.2019, um 19 Uhr im Rose-Saal (Mannheimer Straße 95) sein. (Der Kartenvorverkauf startet Mitte September.) Bereits einen Tag vorher wird es eine Vorführung für geladene Gäste geben.

Gerhard Frei kündigte an, dass die Filmvorführung eine Initialzündung sein solle. Gemeinsam mit dem Seniorenbüro wolle man einen Gesprächskreis erarbeiten, bei dem auch andere Oftersheimer über ihre Erfahrungen vor Ort berichten können frei nach dem Motto „Ich wees da a noch was.“