Großer Impfsamstag in Oftersheim (18.12.21)

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Aktuell

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Gemeinde Oftersheim - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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In der Kurpfalzhalle war gerade zu Beginn der Impfaktion viel los. Zu Beginn der Impfaktion hatte sich vor der Kurpfalzhalle eine Warteschlange gebildet. Insgesamt gab es sechs Impfstraßen, hier ein Anmeldetisch. vlnr: Simon Stelgens vom Verein Lebendiges Oftersheim, der Impfstoff-Organisator Dr. Christian Hofstetter, Bürgermeister Jens Geiß Bürgermeister Jens Geiß stattete auch Dr. Susanne Laupichler einen Besuch ab. Sie hatte am gleichen Tag eine Impfaktion.

Es war eine kurzfristig anberaumte Impfaktion, und sie wurde gut angenommen. Der Verein „Lebendiges Oftersheim“ hatte gemeinsam mit der Gemeinde und dem DRK Ortsverein am Samstag zu einem Impftag in die Kurpfalzhalle eingeladen. Hier konnten sich Erwachsene ab 30 Jahren mit Moderna impfen lassen, Menschen von 12 bis 30 Jahren bekamen BioNTech verabreicht. Insgesamt 432 Impfdosen wurden verimpft, darunter Booster-, aber auch 22 Erst- und 6 Zweitimpfungen.

Simon Stelgens vom Verein „Lebendiges Oftersheim“ war begeistert: „Ich bin mit meinem Nachbarn, der Arzt ist, ins Gespräch gekommen. Und weil er kurzfristig die Impfdosen vom Land Baden-Württemberg aus dem Kontingent „Freie Impfaktionen“ bekam, hatten wir die Idee für diese Impfaktion. Sie sollte unbürokratisch und pragmatisch umgesetzt werden.“ Die Vereinsmitglieder waren sofort dabei, und weil sowohl Bürgermeister und Rathausverwaltung als auch die Mitglieder des DRK Oftersheim ihre Unterstützung zugesagt hatten, konnte die Aktion schnell umgesetzt werden mit Schichtplan und Aufgabenverteilung. Und das alles innerhalb kürzester Zeit.

Vom Hausmeister über das Ordnungsamt, Mitarbeiterinnen vom Kranken- und Pflegedienst Kurz-Ketterer sowie Mitglieder des Vereins „Lebendiges Oftersheim“ bis hin zum DRK hätten alle Gemeinsinn bewiesen: „Es war ein sehr kurzer Dienstweg und wurde einfach toll aufgenommen.“ Für Bürgermeister Jens Geiß war die Unterstützung selbstverständlich: „Wir müssen die Impfungen voranbringen, deshalb war es überhaupt keine Frage, dass wir als Gemeinde bei dieser Impfaktion mithelfen."

Das Wichtige, so Stelgens, sei, dass es eine Non-Profit-Impfaktion sein sollte. Die Oftersheimer Apotheken hätten Materialien wie Pflaster, Handschuhe und sterile Tupfer zum Selbstkostenpreis abgegeben, Personalkosten fielen keine an, auch die insgesamt acht Ärzte arbeiteten ehrenamtlich. „Wenn tatsächlich Geld übrig bleibt, so kommt das dem DRK Ortsverein zugute“, betonte Stelgens.

Gut angenommen wurde auch die Impfaktion am Samstag in der Arztpraxis Dr. Susanne Laupichler, hier wurden 230 Impfdosen Moderna verabreicht, auch hier gab es vier Erstimpfungen. In der Praxis wird weiter geimpft; um die Terminvergabe zu vereinfachen, soll diese ab Januar online möglich sein.

Somit wurden an diesem großen Impfsamstag in Oftersheim über 660 Impfdosen verimpft. Danke an alle Beteiligten!