Logo der Fördermaßnahme

Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung (29.9.22)

Rubrik:

Das Bauamt informiert

Herausgeber:

Gemeinde Oftersheim - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die nachfolgend beschriebene Maßnahme wird durch Mittel des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogrammes Klimaschutz-Plus sowie vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.

Sie wird durch die Projektträger Klimaschutz und Energieagentur (KEA) Baden-Württemberg GmbH, Karlsruhe, begleitet.

Bereits seit einigen Jahren wurde in verschiedenen Straßenzügen der Gemeinde die Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Vornehmliches Ziel ist es, die vorhandenen Quecksilberdampfleuchten mit ihrem hohen Energieverbrauch Schritt für Schritt auf LED-Technik umzurüsten. Bisher wurden von 1.242 vorhandenen Leuchtstellen in Oftersheim 126 auf LED umgerüstet. Folgen werden nun 99 weitere Lichtpunkte in der Plankstadter Straße, Uhlandstraße, Scheffelstraße, Im Brückenfeld und In den Auwiesen. Im Zuge der Umrüstung der Leuchten ist eine Anpassung der Lichtpunkthöhe erforderlich. Dies ist notwendig um eine Straßenausleuchtung gemäß der lichttechnischen Berechnung zu gewährleisten.

Aber nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte der Modernisierung werden berücksichtigt. Die zunehmende Lichtverschmutzung ist einer der Faktoren, der zum dramatischen Insektensterben beiträgt. Insekten werden von künstlichen Lichtquellen, unter anderem von Straßenbeleuchtungen, angezogen und kommen entweder an den Leuchten selbst um oder umkreisen diese bis zur vollständigen Erschöpfung und Tod. Daher fordert der Gesetzgeber, dass bis 2030 alle bestehenden Straßenbeleuchtungen in Baden-Württemberg auf insektenfreundliche Leuchtkörper umgestellt werden. Erfüllt wird auch dieser wichtige Aspekt mit den neuen, warm-weißen LED-Leuchten mit einer Farbtemperatur von 2.200 Kelvin was zum Schutz der Biodiversität beiträgt.