Programmierbare Thermostate sparen bares Geld

programmierbares Thermostatventil_Bild KEA

Die KLiBA informiert

Regelbare Heizkörperthermostate sind der Standard. Zusätzlich programmierbare Geräte schaffen mehr Komfort und regeln den Einsatz der Heizenergie zeitgenau. Effekt: geringere Heizkosten. „Ihre Anschaffung rentiert sich schnell“, sagt der Geschäftsführer der KLiBA Dr. Klaus Keßler.  Wer zunächst ohne hohen Aufwand sparen will, dem empfiehlt die unabhängige KLiBA deshalb die relativ preisgünstige Anschaffung programmierbarer Heizkörperthermostate. Brauchbare Modelle gibt es schon für unter 30 Euro. Sie passen in der Regel auf alle gängigen Thermostatventile und lassen sich unkompliziert auch von Laien montieren. Ein Eingriff in das Heizungssystem ist dafür nicht notwendig.
Die Thermostate erlauben es, pro Wochentag individuell mehrere Heizzeiten und auch die Nachabsenkung einzustellen. Der Heizkörper wird also nur warm, wenn es notwendig ist – und das spart eine Menge Energie und damit Bares, insbesondere in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, da dort i.d.R. kein individueller Zugriff auf die zentrale Heizungsregelung besteht; außer bei Etagenheizungen. Die meisten Modelle erkennen auch den Temperaturabfall durch ein geöffnetes Fenster und reagieren vorbildlich, indem das Ventil während des Lüftens geschlossen wird, um nicht zum Fenster hinaus zu heizen.  Auch längere Abwesenheitszeiten oder ein erweiterter Heizbedarf lassen sich jederzeit regeln. Die Bedienung ist einfach und erfordert keine Programmierkenntnisse.
„Weitere Kosten können durch die richtige Einstellung der Heizungsanlage eingespart werden“, erklärt Keßler. Hier lassen sich Heiz- und Absenkzeiten zentral vorgeben. Und bei Abwesenheit über ein langes Wochenende oder bei einem Urlaub ist der Sparbetrieb angesagt. Dies i.d.R. aber nur im Einfamilienwohnhaus oder bei Etagenheizungen. Noch einen Schritt weiter gehen spezielle Apps: Wer morgens noch nicht weiß, wann er zurückkommt, kann darüber der Heizung seine Ankunftszeit von unterwegs melden – auch aus dem Urlaub. Das zuvor installierte System kommuniziert mit der App. Es lässt sich auch direkt vorab programmieren.
Am meisten Energie sparen Besitzende betagter Heizungsanlagen allerdings, wenn sie ihren Oldtimer durch ein hocheffizientes neues Gerät ersetzen. Dafür gibt es Bundesfördermittel, sofern bei der Auswahl des Wärmeerzeugers klimaschonende Systeme wie Wärmepumpe oder Fernwärme zum Einsatz kommen. Zu bedenken ist hierbei auch, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) fossil betriebene Wärmeerzeuger nur noch für eine Übergangszeit zulässt und ab 2029 für alle bereits ab 2024 eingebauten Anlagen einen steigenden Anteil erneuerbarer Energien beginnend mit 15% fordert. Das Landesgesetz EWärmeG (Erneuerbare-Wärme-Gesetz) verlangt bereits ab dem Tag der Inbetriebnahme einen Anteil von 15% Erneuerbare Energien.
Weiterführende Links: Thermostate richtig einstellen und bedienen: https://www.co2online.de/
Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrer KLiBA-Energieberaterin, Stefanie Damblon – natürlich kostenfrei und unverbindlich.
Interessierte können unter der Telefonnummer 06221 998750 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Bauamt Oftersheim, Eichendorffstr. 2, alle zwei Wochen donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr.
Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Kommune!