Frühe Nahrungsquellen für Insekten schaffen mit Blumenzwiebeln
Das Umweltamt informiert
Eins vorne weg: Die Größe ist nicht entscheidend! Egal, ob Sie die Blumenzwiebeln in Blumentöpfen, Hochbeeten oder in den Garten pflanzen – wichtiger ist die richtige Auswahl der Pflanzen, um Hummeln, Bienen und anderen Bestäubern die dringend benötigte Energie nach dem Winter zur Verfügung zu stellen.
Keinesfalls sollten man zu gefüllten Sorten wie Tulpen greifen, da diese weder Pollen noch Nektar bieten. Greifen Sie stattdessen z.B. zu Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus), Februar bis April, Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides), April bis Mai, Finger-Lerchensporn (Corydalis solida), März bis Mai, Gelbes Windröschen (Anemone ranunculoides), April bis Mai, Winterling (Eranthis hyemalis) oder der weniger bekannten Weinberg-Tulpe (Tulipa sylvestris), April bis Mai. Die unterschiedlichen Standortvorlieben ermöglichen das Pflanzen an nahezu jeder Ecke.
Können die Zwiebeln nach der Blüte aus Platzmangel nicht im Pflanzgefäß bleiben, schneiden Sie die verblühten Blütenköpfe direkt nach dem Verblühen ab und warten, bis das restliche Laub vollständig vertrocknet ist. Erst dann graben Sie die Zwiebeln aus, lassen sie trocknen und legen sie an einen dunklen Ort. So schaffen Sie Platz für Sommerblumen und neue Nahrungsquellen.
