Gemeinschaftsgarten auf dem Lessingplatz: Projekt gestartet

Bürgermeister Seidel mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Mitarbeiterinnen des Rathauses auf dem Lessingplatz

Die Gemeindeverwaltung informiert

Bei sommerlichen Temperaturen fanden sich am Pfingstwochenende die Teilnehmer*innen des zukünftigen Gemeinschaftsgartens auf dem Lessingplatz ein. Einen Namen hat sich die Gruppen schon gegeben: „green lessing hub“. Ihr Programm am ersten Arbeitsmorgen war schweißtreibend: Mit Weidenzweigen wollten sie ein Tipi errichten. Dazu gruben sie mit Spaten und Schaufeln einen kreisrunden flachen Graben, damit das Tipi eine stabile Standfläche auf dem Rasen bekommt. Außerdem stellten sie das Hinweisschild für den Gemeinschaftsgarten auf. Um sich zu stärken, hatten sie Getränke und Kuchen auf einem Klapptisch bereitgestellt. Bürgermeister Pascal Seidel begrüßte die Runde und sagte, er freue sich über das Engagement. Es sei ein Projekt für und von Bürgerinnen und Bürgern. Außerdem belebe es den Lessingplatz.
Den Auftakt machte eine Apfelbaumspende von Luigi D’Auria. Der zweite Vorstand des Heimat- und Kulturkreises Oftersheim hatte den Baum aus Anlass seines 70. Geburtstages gespendet, gleichzeitig wollte er damit auch Danke an die Gesellschaft sagen, die ihn einst „so gut aufgenommen habe“. Den Baum hatten Mitarbeiter des Bauhofs bereits im Vorfeld gepflanzt und mit einem Hinweisschild versehen. Außerdem hatten sie einen Wassertank installiert, damit Anpflanzungen auch gegossen werden können.
Christina Haber-Ressel vom Bauamt freute sich, dass die Idee des Gemeinschaftsgartens so gut aufgenommen wurde. Der Garten ist Teil eines Forschungsprojekts namens HEBEDI. In Kooperation mit den Universitäten von Mannheim und Heidelberg soll untersucht werden, wie sich gemeinschaftliches Gärtnern auswirkt. Zu Bedenken über möglichen Vandalismus beruhigte sie: Bei anderen Projekten sei das kein Thema gewesen.
Klimaschutzmanagerin Ulrike Krause lobte das Projekt als nachhaltig und zukunftsweisend.
Bürgermeister Pascal Seidel bedankte sich zum einem beim Apfelbaumspender und zum anderen bei den engagierten Teilnehmer*innen. Er wünschte ihnen viel Erfolg und noch weitere Mitstreiter*innen.