Die aktuelle Kriminalstatistik der Gemeinde Oftersheim

vl M. Fahrer, S. Goldschmidt, Bgm P. Seidel, J. Volpp

Die Gemeindeverwaltung informiert

Die Leiterin des Polizeireviers Schwetzingen, Sandra Goldschmidt, und ihr Stellvertreter Michael Fahrer, hatten kürzlich im Rathaus Bürgermeister Pascal Seidel und Hauptamtsleiter Jens Volpp die aktuelle Kriminalstatistik vorgestellt. Alles in allem habe es keine großen negativen Überraschungen gegeben. Insgesamt wurden im Jahr 2025 516 Straftaten in Oftersheim registriert, das ist eine Steigerung um 35,8 %.
Die gute Nachricht: Die Aufklärungsquote ist von 53,7 % auf 62,4 % gestiegen. Insgesamt wurden 190 Tatverdächtige ermittelt und damit 11 mehr als im Vorjahr (179 Tatverdächtige).
Der Anteil der Tatverdächtigen unter 21 Jahren an der Gesamtzahl aller ermittelten Tatverdächtigen blieb mit 17,9 % unverändert zum Vorjahr. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist von 40,8 % auf 32,6 % gesunken.
Auffällig ist die Zunahme bei den Diebstahlsdelikten um 121,8 %, die Fälle sind stark von 110 auf 244 angestiegen. Darunter fällt insbesondere eine Diebstahlserie zu Buntmetall, die auch Oftersheim betroffen hatte. Dabei waren etliche Metallgegenstände vom Friedhof entwendet worden.
Gestiegen ist auch die Zahl bei den Einbrüchen und Diebstählen aus Wohnungen, die Fälle sind von einem in 2024 auf 10 in 2025 angestiegen. Dazu gehören allerdings auch erfolglose Einbruchsversuche, was bedeutet, dass Eigentümer*innen ihr Wohneigentum offenbar besser gegen Einbrüche sichern.
Bei den Sachbeschädigungsdelikten ist erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Diese nahmen von 75 auf 51 Fälle ab und befinden sich deutlich unterhalb des Mittelwerts der letzten fünf Jahre (115).
Unerfreulich ist allerdings die Anzahl der Delikte bei Körperverletzungen, die Zahl stieg von 29 auf 44. Auch gestiegen sind die Sexualstraftaten (von 12 auf 17 Fällen), die sich nicht nur real, sondern auch virtuell abspielen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass auch immer mehr Delikte im sozialen Nahbereich (häusliche Gewalt) zur Anzeige gebracht werden.
Im Ergebnis, so freute sich Bürgermeister Pascal Seidel, lässt es sich in Oftersheim weiterhin gut und sicher leben.