Wichtige Information zur Eindämmung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum
Die Gemeindeverwaltung informiert
Die Gemeinde setzt ab sofort ein neues Heißwassergerät zur umweltschonenden Bekämpfung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum ein. Nach dem Eintreffen der Spezialtechnik wurden bereits die ersten thermischen Maßnahmen erfolgreich durchgeführt.Wo wurde bereits bekämpft?Die ersten Einsätze konzentrierten sich auf besonders stark betroffene Bereiche im Gemeindegebiet:Röhlichstraße (Gehwege)Saarstraße (Gehwege)Plankstadter Straße (Gehwege und Randbereiche von zwei Spielplätzen)
Das Wichtigste zur Methode:
Umweltfreundlich: Das fast 100 °C heiße Wasser zerstört die Eiablagen und die Neststruktur tief im Boden – komplett ohne chemische Gifte.Nachbehandlung nötig: Weil diese Ameisenart riesige Kolonien mit vielen Königinnen bildet, müssen die genannten Straßen, Gehwege und Spielplatz-ränder in den kommenden Wochen mehrfach nachbehandelt werden.
Bekämpfung auf öffentlichen Flächen:Die Gemeinde ist lediglich im öffentlichen Bereich mit dem Heißwassergerät tätig. Bekämpfung auf privaten Flächen:
Ein Befall auf Privatflächen muss von den jeweiligen Eigentümern der Fläche behandelt werden. In der Praxis endet der Befall nicht an der Grundstücksgrenze. Um eine wirkungsvolle Bekämpfung zu erreichen, ist eine Abstimmung der Maßnahmen mit den Nachbarn unumgänglich. Wie Bürgerinnen und Bürger unterstützen können:
Bitte melden Sie neue Sichtungen oder starken Befall auf öffentlichen und privaten Flächen direkt an unser Umweltamt.Ihre Ansprechpartnerin: Frau Rösch, Umweltamt, Telefon: 06202 597-202, E-Mail: umweltamt@oftersheim.deDie Gemeinde sammelt die Hinweise und erarbeitet eine entsprechende Befallskarte, so dass ein Monitoring möglich ist.Weitergehende Informationen zu der invasiven Ameisenart Tapinoma Magnum stehen auf der Homepage der Gemeinde Oftersheim zur Verfügung.
