Steuerfrist rückt näher - Vorsicht vor gefälschten ELSTER-Mails

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg informiert
Am 31. Juli endet die Frist für die Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2025. Dass viele Menschen deshalb nun auf Post vom Finanzamt warten, scheinen Kriminelle derzeit auszunutzen: Mit gefälschten Mails von Steuerprogrammen wie ELSTER oder Zasta versuchen sie, Daten von Verbraucher*innen abzugreifen. Auf den ersten Blick ähnelt die gefälschte Mail einer echten Mitteilung des Finanzamtes: Der Schriftzug „ELSTER. Ihr Online-Finanzamt“ in Grün und Grau, eine offiziell wirkende Steuernummer und der Hinweis, dass im Portal eine neue Benachrichtigung verfügbar sei. Ein zweiter Blick hilft schnell: Im Fall der falschen ELSTER-Mail steht neben dem gefälschten Absendernamen „info[at]elster.de“ noch die E-Mail-Adresse eines spanischen Sicherheitsunternehmens und statt einer persönlichen Anrede steht nur ein allgemeines „Hallo“. Keinesfalls sollten Angeschriebene sensible Informationen wie Anmeldedaten, Passwörter oder ähnliches auf der in der Mail verlinkten Seite eingeben. Wer seine Daten auf der gefälschten Seite bereits eingegeben hat, sollte bei Mails und Nachrichten in der nächsten Zeit besonders kritisch sein, Passwörter ändern und Abbuchungen vom Konto genau beobachten.