Die Böschung entlang der B 291 ist kein Spielplatz

Gegrabenes Loch in der Böschung, Steine wurden aufgereiht, Wurzeln freigelegt. Bild privat

Das Bauamt informiert

Kinder oder Jugendliche nutzen vermutlich aktuell den Böschungsbereich zwischen der B 291 und der Carl-Goerdeler-Straße, insbesondere auf Höhe des Bolzplatzes, als Spielplatz und greifen hierbei in die Geländestruktur ein. Dies ist gefährlich und verursacht nicht unerhebliche Folgekosten.
Die Böschung ist kein Spielplatz, sondern ein Bauwerk, dass der Stabilität der höhergelegenen Lärmschutzwand und der Bundesstraße dient. Abgrabungen können dazu führen, dass das Gelände abrutscht. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für die Kinder, aber auch für alle übrigen Nutzer*innen des Fuß- und Radweges dar. 
Diese Abgrabungen können durch Wasser zusätzlich ausgespült werden. Die Bäume und Sträucher, die in diesem Bereich stehen und für zusätzliche Stabilität der Böschung sorgen, werden durch die Grabungen in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt. Aufgrund der offengelegten Wurzeln können die Bäume absterben oder müssen gar wegen fehlender Standfestigkeit entfernt werden. Bereits jetzt sind deutliche Schäden an der Heckenstruktur erkennbar. Äste wurden gewaltsam abgeknickt und die Rinde der Haupttriebe mit einem scharfen Gegenstand beschädigt.
Erst vor wenigen Wochen wurde eine Vertiefung in der Böschung durch ein Fachunternehmen wieder verfüllt und verdichtet. Hierfür sind der Gemeinde und somit der Allgemeinheit Kosten in Höhe von 2.400 EUR entstanden.
Die Kinder und Jugendlichen, die mutmaßlich dafür verantwortlich sind, sind sich sehr wahrscheinlich weder der Gefahren noch der möglichen Folgen bewusst. Bitte informieren und sensibilisieren Sie Ihre Kinder.