Jugendhearing: Großer Andrang im Rose-Saal (30.10.23)

Rubrik:

Die Gemeindeverwaltung informiert

Herausgeber:

Gemeinde Oftersheim - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ort:

Rose-Saal

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Schaubild mit dem Ergebnis einer Umfrage unter Jugendlichen, welche Themen sie interessieren. Bürgermeister Pascal Seidel begrüßt die Jugendlichen zu Beginn des Jugendhearings. Rund 60 Jugendliche sind in den Rose-Saal zum Jugendhearing gekommen. So sieht etwa die Stellwand zum Thema Jugendplatz aus. Hier notierten die Jugendlichen ihre Wünsche. Die Jugendlichen haben engagiert mitgearbeitet. Einige stellen in Vertretung der Arbeitsgruppe zum Schluss die Ergebnisse ihrer Arbeit im Plenum vor. Auch Vertreter*innen aus dem Gemeinderat hören sich am Ende die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen an.

Was treibt die Oftersheimer Jugendlichen um? Wollen sie sich engagieren? Wofür kann man sie begeistern? Diese Fragen standen am Anfang der Idee, ein Jugendhearing zu organisieren. Bürgermeister Pascal Seidel war es ein Herzensanliegen, für das er bereits im Wahlkampf geworben hatte. Jetzt wurde es umgesetzt.

Montagnachmittag in den Herbstferien im Rose-Saal: Die Oftersheimer Jugendlichen haben es für die Erwachsenen spannend gemacht. Die Gemeindeverwaltung hatte um 15 Uhr zum großen Jugendhearing eingeladen. Um viertel vor drei war die Anzahl noch überschaubar. Aber kurz vor Beginn kamen sie in Scharen. An die 60 Jugendlichen im Alter von 11 bis 21 Jahren gruppierten sich um die dekorierten Tische, dann eröffnete Bürgermeister Pascal Seidel die Veranstaltung. Er freute sich über die vielen Gäste und betonte: „Heute geht es nicht darum, was geht, sondern darum, was von Euch gewünscht wird“, ermunterte er die Jugendlichen zur Mitarbeit. Jugendreferent Sebastian Längerer war ebenso begeistert: „Ich bin überrascht und freue mich, dass so viele gekommen sind“.

Unterstützt wurden Bürgermeister und Jugendreferent noch von Eva Leibig vom JUZ sowie von Nico Alt und Anne Back vom Kreisjugendring und Andrea Kroll vom Landratsamt sowie Sachgebietsleiterin Isabel Heider. Laura Rudolph übernahm die Moderation.

Zunächst stellte Sebastian Längerer das Ergebnis der Online-Umfrage unter Oftersheimer Jugendlichen vor. Bei der Auswertung kristallisierte sich u.a. heraus, dass sich die meisten mehr Sport- und Freizeitangebote wünschen und viele sich projektbezogene Mitarbeit vorstellen können.

Dann wurde vor Ort mit einem QR-Code nochmals abgefragt, welche Themen den Jugendlichen unter den Nägeln brennen. Bei der schnellen Auswertung waren vier Schwerpunkte zu erkennen: Umweltschutz, Jugendbeteiligung, Jugendplatz und Freizeitgestaltung.

Im Anschluss begann die Arbeit in den Arbeitsgruppen. Vier Thementische waren mit Hilfe von Stellwänden eingerichtet, die thematisch zum neuen Umfrageergebnis passten (Umweltschutz, Jugendbeteiligung, Jugendplatz und Freizeitgestaltung). Ein fünfter Tisch mit Stellwand war noch offen, hier wurde vor Ort das Thema Sport festgelegt. Dann konnten sich die Jugendlichen passend zu ihrem Interessengebiet neu aufteilen und die Gruppenarbeit begann.

Sie diskutierten eineinhalb Stunden miteinander, am Ende sammelten sie ihre Ideen und hielten sie an den jeweiligen Stellwänden fest. Beim Thema „Jugendplatz“ stand da z.B.: Teilüberdachung, WLAN-Hotspot, Mülleimer, Erste-Hilfe-Set, Graffitiwand und Snackautomat. Also nachvollziehbare Wünsche.

Diese Ideen wurden dann zum Schluss im Plenum vorgestellt. Mitgehört haben dann auch einige Vertreter*innen aus dem Gemeinderat. Denn wenn sich Jugendliche etwas wünschen, braucht es auch Ohren von Erwachsenen, die zuhören. Wie Bürgermeister Seidel betonte: Diese Ideen sollen bearbeitet werden und nicht in Vergessenheit geraten. Für die Zukunft wünsche er sich weitere Jugendhearings und weiter so engagierte Jugendliche.

Zur Belohnung gab es dann zum Abschied noch Pizza…